Wollinger: Mit cleverer Fahrt aufs 2WD-Podest

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Presseaussendung / Rallye Team Wollinger: Nachbericht vom 26.07.2017
Daniel Wollinger / Patrick Forstner: Renault Clio R3 Maxi
Weiz Rallye (ST) 21.-22. Juli 2017

Wollinger: Mit cleverer Fahrt aufs 2WD-Podest

Der Steirer Daniel Wollinger lieferte bei seiner Heimrallye in Weiz eine taktisch kluge Leistung bei schwierigen Bedingungen ab. Mit dem 2. Rang in der 2WD Wertung belohnte sich der Renault-Pilot selbst zu seinem 30. Geburtstag. Im Ziel einer durch schwierige Strecken- und Wetterbedingungen gekennzeichneten Rallye zeigte sich das Geburtstagskind erleichtert: „Wir hatten eigentlich einen Sieg anvisiert, aber es kristallisierte sich schon bald heraus, dass es diesmal schwierig werden wird. Gleich zu Beginn kämpften wir mit dem unerwartet rutschigen Belag und hatten stets durchdrehende Räder. Wir konnten erst spät den richtigen Grip finden und so bin ich froh, dass wir mit dem zweiten Platz viele Punkte heimgeholt haben.“

Wollinger und sein ebenfalls steirischer Co-Pilot Patrick Forstner hatten zunächst keinerlei Umstellungsschwierigkeiten nach dem Wechsel vom schwächeren Corsa zurück in den Renault Clio R3 Maxi. Auf sämtlichen Sonderprüfungen am Freitag erzielte das Duo vom Auto Lieb Rallye Team jeweils Top-3 Zeiten. Lediglich 9,6 Sekunden fehlten am Ende des ersten Tages auf den Führenden Julian Wagner.

Am Samstagmorgen drehte sich das Bild jedoch ein wenig und Wollinger verlor gleich zu Beginn über 13 Sekunden auf die Bestzeit. Wollinger: „Schon bei der ersten SP hatte ich massives Untersteuern und konnte die Kraft nicht auf den Boden bringen. Dazu kam auch noch ein Dreher in einer engen Rechtskurve. Wir haben dann selbst Änderungen am Fahrwerk und am Luftdruck vorgenommen, was jedoch keine wirkliche Besserung brachte. Im Service konnte ich mit Hilfe meiner Mechaniker noch die richtige Einstellung für diese Art des Belags finden, da war der Rückstand aber schon zu groß.“

Der Laßnitzthaler beschränkte sich danach auf das Absichern des zweiten Platzes und auf eine sichere Zielankunft. Als im letzten Service vor der finalen Runde der Starkregen einsetzte, witterte Wollinger doch nochmals eine Chance: „Es hat plötzlich wie aus Kübeln zu schütten angefangen. Wir haben deshalb zwei Trockenreifen als Ersatz mitgenommen, weil niemand wusste, wie schnell die Strecke aufgrund der hohen Temperaturen auftrocknet. Wir haben dann tatsächlich vor der Powerstage noch die beiden Trockenreifen montiert und konnten uns somit wertvolle Zusatzpunkte sichern. Auch beim finalen Rundkurs in Naas haben wir nochmals voll attackiert und die Bestzeit erzielt. Es hat jedoch nicht ganz für Julian gereicht, der hier eine echt starke Leistung gezeigt hat.“

Wollinger verteidigt mit dem zweiten Rang weiterhin die Führung in der 2WDMeisterschaft und zeigt sich für den nächsten Lauf zuversichtlich: „In Liezen kommen die Strecken meinem Auto und meinem Fahrstil wesentlich mehr entgegen. Dort werden wir wieder angreifen und den 2WD-Sieg anpeilen.“

Die Rallye Liezen findet vom 29. bis 30. September statt und bietet als vorletzter Staatsmeisterschaftslauf erneut die Chance auf Punkte in der 2WD-Wertung.

Achtung: Die neue Homepage ist online: www.rallyeteam-wollinger.at