Dominik Fessl / Daniel Fessl

Wollinger ist heiß auf den Showdown

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Presseaussendung / Rallye Team Wollinger: Vorbericht vom 07.11.2017
Daniel Wollinger / Kerstin Heiss: Renault Clio R3 Maxi
Waldviertel Rallye (NÖ) 10.-11. November 2017

Wollinger ist heiß auf den Showdown

Mit Kerstin Heiss als neuer Beifahrerin am heißen Sitz kommt Daniel Wollinger zu den Final Rallye Days ins Waldviertel. Ziel ist der erstmalige Gewinn des 2WD-Staatsmeistertitels

Dominik Fessl / Daniel Fessl
Dominik Fessl / Daniel Fessl

Den ersten Matchball um die 2WD-Krone hat Daniel Wollinger in Liezen leider verspielt, deshalb kommt es bei der Waldviertel Rallye zum ultimativen Showdown mit dem Meisterschaftsführenden Michael Kogler und Julian Wagner als drittem Anwärter im Bunde. Wollinger: „Wenn es nach mir ginge, hätte es nicht so spannend werden müssen. In Liezen haben wir beim Shakedown das Auto leider so unglücklich beschädigt, dass wir im Bewerb gar nicht antreten konnten. Dafür gilt es jetzt umso mehr und die Fans können sich auf einen aufregenden Fight um den Staatsmeistertitel freuen!“

Die Ausgangslage hat sich für den 30-jährigen Steirer durch das ungeplante Streichresultat beim vorletzten Lauf leicht verändert. „Durch den Sieg von Michael Kogler in der Obersteiermark ist er zum neuen Hauptgegner geworden. Doch auch Julian Wagner hat noch alle Chancen auf den Titel. Ich habe natürlich jedes Szenario durchgerechnet und weiß, dass ein dritter Platz und ein Punkt in der Powerstage für den Sieg in der 2WD-Meisterschaft genügen. Am einfachsten ist es jedoch, wenn ich in Horn vor den beiden ins Ziel komme und daher ist das auch unsere eindeutige Zielsetzung für das Wochenende.“

Dominik Fessl / Daniel Fessl
Dominik Fessl / Daniel Fessl

Auf dem Beifahrersitz ist mit der routinierten Bayerin Kerstin Heiss erneut ein neues Gesicht neben Daniel’s Seite zu sehen. Der Laßnitzthaler freut sich bereits auf die Zusammenarbeit im Cockpit: „Für mich ist es eine Prämiere, denn ich habe bis jetzt nur Männer als Copiloten gehabt. Kerstin weist jedoch schon eine Menge Erfahrung auf und ich habe auch sehr viel positives Feedback von anderen Fahrern bekommen. Ich gehe davon aus, dass wir im Auto harmonieren und werden schauen, dass wir bei der Besichtigung und beim Shakedown ein gutes Gefühl füreinander aufbauen.“

Mit etwas Wehmut blickt Wollinger dennoch Richtung Horn, da es sich mit ziemlicher Sicherheit um die letzte Ausgabe der Waldviertel Rallye handelt. „Ich bin immer gern hier oben gefahren und war jedes Mal von den anspruchsvollen Sonderprüfungen begeistert. Helmut Schöpf hat oft neue Maßstäbe gesetzt und sich stets etwas Neues für uns Fahrer und für die Fans einfallen lassen. Zum Abschluss möchte ich die Rallye einfach nochmal genießen und wenn wir am Ende auch noch den Titel holen, steht einer ordentlichen Feier nichts mehr entgegen“, so Wollinger abschließend.